TABRO

Wie alles begann..

Der Weg

Schon als junges Mädchen, hatte ich die Fähigkeit anderen Menschen ihre Schmerzen einfach weg zu massieren. Mit meinen Händen und Fingern drückte ich ganz automatisch mit ziemlicher Treffsicherheit jene Körperstellen, wo jemand verspannt war.
Offenbar instinktiv. Denn einer meiner herausragendsten Eigenschaft war von jeher, sehr empathisch und gefühlvoll zu sein. Bereits ab dem zarten Alter von circa vier Jahren, begann ich meinem Papa fast täglich seinen Bauch zu kneten.

Was ich damals noch nicht wusste war, dass auch starke Emotionen, wie zum Beispiel Ärger oder Wut, Spannungen und andere unangenehme Zustände im Bauchraum auslösen können. Bei meinem Papa schien das der Fall gewesen zu sein. Doch mit meinem Herumgeknete auf seinem Bauch, konnte ich diese Symptome offensichtlich, meistens beseitigen oder zumindest stark reduzieren. So bekam ich schon in ganz jungen Jahren, einen Zugang zu Körper und Massage. Ich machte es mir auch stets zur Aufgabe, dass wann immer jemand in meinem Freundes- oder Bekanntenkreis über Verspanungschmerzen klagte, ich Hand anlegte um diese weg zu massieren.

Während meiner Laufbahn als Aerobic Präsenterin, waren meine Schultergelenke so sehr überlastet, dass ich im Jahr 2006 beide Arme nicht mehr über Kopf heben konnte. Als sich dieser Zustand auch nach ein bis zwei Monaten nicht verbesserte, musste ich nach einem Arztbesuch Röntgenbilder meiner Schultern und Arme machen lassen.
Diagnose – Bizepssehneneinriss auf beiden Schultern. Der Rat zweier von einander unabhängiger Chirurgen: Schulter-OP.
Danke, aber nein Danke!

Glücklicherweise hatte ich schon immer einen guten Zugang zu meinem Körpergefühl. Ich hatte dieses Gefühl bis zum Jahr 2006 bloß absolut ignoriert!
Irgendwie bildete ich mir ein, dass wenn ich mit meinen Fingern in meine Schultern und Oberarme drückte und dann mittels diesen Drucks an den Oberarmen entlang strich, die Schmerzen, für einen kurzen Zeitraum zumindest, etwas nachließen.
So beschloss ich mich zu dieser Zeit öfter mal von dem einen oder anderen Masseur durchkneten zu lassen. Speziell meine Schultern und Arme bat ich, mit besonderer Aufmerksamkeit zu massieren. Massagen fühlten sich einfach himmlisch für mich an.
Danach verspürte ich immer eine erhebliche Entlastung. Mein ganzer Körper fühlte sich leichter und beweglicher an. Wenngleich es mir immer noch große Schmerzen bereitete, meine Arme über Kopf zu heben, nahm ich eine spürbare Linderung des Schmerzes wahr.

Deshalb war ich mir sicher..
Wenn es möglich war, mittels einer einzigen Massage eine Linderung der Schmerzen zu erzielen, dann wäre mittels regelmäßiger Massagen mit Sicherheit auch eine generelle Selbstheilung möglich. Ganz ohne Operation!

Leider stellte ich damals sehr rasch eine ziemlich unangenehme Tatsache fest.
Weder meine frei verfügbare Zeit, noch meine Finanzen waren ausreichend vorhanden.
Von beidem bräuchte ich um ein vielfaches mehr, um meinem Körper die Regelmäßigkeit an Massagen zukommen zu lassen, die er nach jedem einzelnen meiner heftigen Trainingstagen benötigen würde.

Und dann.. eines Tages geschah es!
Zum wiederholten Male hatte ich nach einer meiner Aerobic Unterrichtsstunden, das unbändige Gefühl an Stellen meines Rückens hinein drücken zu wollen. Dieses Mal jedoch hatte ich einen richtig wertvollen Geistesblitz.
Ich legte mich kurzerhand mit dem Rücken auf eine Trainingsmatte und platzierte zwischen meinem oberen Rücken und der Matte eine Trainingshantel.
Oh ja! Wie gut sich das anfühlte!
Durch mein Körpergewicht auf der Hantel, entstand ein intensiver Druck in meinen Rücken hinein und alleine das war auf eine gewisse Art und Weise schon entlastend. Als ich dann, so auf der Hantel liegend, auch noch verschiedene Bewegungen mit meinem Arm, meinem Kopf und meinem Oberkörper ausführte, verfiel ich regelrecht in Ekstase.
Was für ein sensationell herrliches Gefühl!

Auch im Anschluss direkt nach dieser „Hantelmassage“ fühlte ich mich, im Vergleich zu davor, wie neu geboren. Sogar der Bewegungsschmerz in meinen Schultern verringerte sich mit der Zeit immer mehr. So nutze ich diese Methode der Selbstmassage regelmäßig und nahm die Massageübungen mit den Hanteln in meine Kurse für „gesunder Rücken“ auf.
Die Kursteilnehmer*innen waren begeistert.

Bald war es mir jedoch klar, dass vor allem die Beschaffenheit, aber auch die Form der Hanteln nur eine bedingte Art der Massage erlaubten. Denn für den unteren Rücken und auch für die Gelenke, vor allem für meine Schultergelenke, waren sie auf jeden Fall auf Dauer zu hart und ebenso viel zu kantig.
So war es Zufall, oder vielleicht doch Bestimmung, dass ich etwa zur gleichen Zeit die Möglichkeit bekam, ein ganz großartiges Massagebett kennen zu lernen.
Ich war begeistert! Einfach darauf legen, auf einen Knopf drücken und von den Füßen bis zum Nacken durchkneten lassen. Einfach herrlich! Einmal am Tag konnte man dort, eines dieser zwanzig Betten kostenlos benutzen.
Bevor wir jedoch auf das Massagebett durften, mussten wir uns jedes mal den Werbevortrag von Neuem anhören. Denn man konnte dieses Bett auch käuflich erwerben und das war schließlich und endlich auch der Sinn und Zweck dieser Massageveranstaltung.
Nachdem meine Eltern sich dazu entschlossen haben, sich eines dieser teuren (€ 3.000,–) Massagebetten zu leisten konnte ich nun öfter in den Genuss kommen.
Doch auch bei dieser Variante der „Selbstmassage“, entdeckte ich nach einiger Zeit etliche Mankos. Abgesehen davon, dass sich so ein Bett nicht jeder leisten kann oder will, hat auch nicht jeder das erforderliche Platzangebot dafür. Außerdem musste ich feststellen, dass mein Bedarf an Massage durch das Bett, nur zur Hälfte befriedigt wurde.
Meine Schultergelenke vorne, mein Bauch, meine Hüftgelenke, meine Oberschenkel sowie meine Kniegelenke vorne signalisierten nämlich ebenfalls Entspannungsbedarf. Doch das Massagebett war dafür nicht konzipiert, sich auf den Bauch zu legen und auf der Vorderseite des Körpers Massage zu genießen. Viel zu hart und ungenau dafür, war die Massage dieser sich in dem Bett auf und abwärts rollenden Massagekugeln.

So dachte ich zum allerersten Mal darüber nach, selbst ein Massagezubehör zu entwickeln.
Eines mit dem man:

Später sollte sich dann noch herausstellen, dass sich zu all diesen Punkten, auch noch ein weiterer sehr wertvoller dazu gesellen würde.
Und zwar jener, der schlussendlich maßgeblich für die Ausführung der TABRO Faszienmassage verantwortlich ist. Dieser Punkt ist, dass man bei TABRO Bewegungsabläufe ausführt, welche sich mobilisierend und stabilisierend auf die Gelenke auswirken.

Meine Überlegung war folgende:
Die „Hantelmassage“ war gut, hatte ich es dadurch mit der Zeit immerhin geschafft, meine Arme wieder um einiges schmerzfreier zu bewegen. Die „Bettmassage“ war auch gut, aber ebenso wenig befriedigend auf dauer..
Hmm.. wie wäre es denn mit beiden in einem?
Das ich also ein manuelles Massagegerät sowie ein Bewegungskonzept dafür entwickeln würde, war mir somit schon mal bewusst.
Beides würde abgestimmt aufeinander, in Verbindung mit dem eigenen Körpergewicht angewendet werden und somit auch für meine Gruppenkurse in den diversen Fitnessstudios wunderbar geeignet sein.
Was ich hiermit genau entwickelte, war mir selbst zum Zeitpunkt meiner Erfindung noch nicht klar. So war mir damals, ebenso wie fast allen „Nichtärzten“, die Bezeichnung „Faszien“ für Bindegewebe noch zur Gänze unbekannt.
Was ich jedoch genau wusste war, dass Massage heilbringende Wirkung für Geist und Körper besitzt und ebenso genau wusste ich, dass die Notwendigkeit besteht, den Umstand dieser Wirkung allen Menschen bewusster und zugänglicher zu machen.
Täglich seinen körperlichen Entspannungsbedarf Folge leisten zu können, würde ein neues Kapitel in unserem Gesundheitswesen aufschlagen und ich sollte diesbezüglich erfreulicherweise auch recht behalten.
Einen ganz neuartigen Kurs, sollten Fitnessstudios im Bereich Gruppenfitness ihren Kunden und Kundinnen anbieten können .
Die Kurzbeschreibung dafür kam mir passenderweise schnell in den Sinn:

“ MASSIEREN BEIM TRAINIEREN „

Aber wie genau sollte das Massagegerät aussehen? Welche Form?
Welches Material?

Gefühlt hunderte verschiedene Arten von Kugeln habe ich gekauft, auf denen ich herumgekullert bin. Harte und weichere Kugeln mit unterschiedlichen Größen und aus diversen Materialien wie zum Beispiel Holz, Kunststoff und vieles mehr und auch dabei waren Tennisbälle.
Die Tennisbälle fühlten sich irgendwie am besten an. Die Beschaffenheit war gut und auch die Größe, welche es ermöglichte einen ungefähr daumengroßen Druck in das Bindegewebe auszuüben, war passend.
Bald darauf kam ich auf die Idee zwei Tennisbälle irgendwie miteinander zu verbinden. Denn so war es möglich gleichzeitig auf beiden Seiten dicht neben der Wirbelsäule zu massieren, während direkter Druck auf diese vermieden werden konnte.
Dieses Vorhaben kostete meinem Papa einige Zeit an diversen Bastelversuchen.
Als er es schließlich schaffte, zwei der Bälle mittels Bohrung, Ausschäumung und anschließender Verklebung zu verbinden, war schnell offensichtlich..

Diese Schöpfung ist genial, aber bloß ein Prototyp! Denn um es zu vermarkten, war dieses Massageding viel zu hässlich!
Es galt nun die richtigen Bälle oder Kugeln und dann auch noch einen möglichst kostengünstigen Weg für die Produktion zu finden. 

Und ich fand sie!

Als ich nach einigen Monaten für alle nur erdenklichen körperlichen Bedarfsbereiche bezüglich Entspannung, TABRO Massageübungen entwickelte, die ich auch selbst regelmäßig nutzte, galt es den bedenkenlosen Einsatz der TABRO Faszientherapiegeräte mit den Übungen dazu, nun auch von Fachleuten abzuklären zu lassen.
Physiotherapeuten, Ärzte, sowie Profisportler wurden dabei miteinbezogen.
Es war wunderbar!
Denn bis dahin war ich mir nicht wirklich sicher ob es genug Menschen gibt, welche TABRO ähnlich entspannend und heilbringend empfinden würden wie ich. Doch von allen Seiten bekam ich durchwegs bejahende und sogar oft begeisterte Reaktionen darauf.

So startete ich kurz darauf mit TABRO Workshops für meine Kunden und Kundinnen.
Damals mietete ich in den Fitnessstudios „Elixia“ und „Holmes Place“ jeweils einen Trainingsraum dafür. Mein neues Massagekonzept kam derart gut an, dass ich ab sofort regelmäßige TABRO Gruppenkurse unterrichten durfte.

Und bald darauf war es endlich soweit. Seit dem Jahre 2009 wird in den Fitnesstudios „John Harris“ und „Injoy Wien“ die TABRO Faszienselbstmassage regelmäßig abgehalten.

Der TABRO Kurs erfreut sich bis heute großer Beliebtheit. Zu unseren, bereits über ein jahrzehnt treuen Kunden und Kundinnen, kommen von Kurs zu Kurs immer mehr begeisterte TABRO Anhänger dazu. Entspricht die TABRO Faszienselbstmassage doch, durch ihre einfache Handhabung und durch die daraus resultierenden äußerst effizienten Entspannungsergebnissen, unseren stetig ansteigenden Regenerationsansprüchen der heutigen Zeit.

Außerdem unterliegt TABRO der ständigen Weiterentwicklung und wird immer wieder mit neuen Übungen erweitert.

Danksagungen unserer Kunden und Kundinnen wegen abgewendete Operationen, bessere Beweglichkeit und ein mehr oder weniger verspanungschmerzfreies Leben, erreichen uns regelmäßig.

Der größte Ausdruck ihrer Dankbarkeit ist, dass sie uns liebend gerne weiterempfehlen und dafür sagen wir:“ Herzlichen Dank“

Meine Schultergelenke konnte ich etwa nach zwei Monaten, in denen ich regelmäßig TABRO Übungen nutze, wieder in vollem Umfang bewegen und das komplett schmerzfrei. Sie bleiben zwar immer ein Teil meines Körpers, mit besonderem Entspannungsbedarf, aber das ist okay und den bekommen sie mit TABRO auch. Denn schließlich leisten meine Schultern und Arme auch täglich überdurchschnittlich viel an Bewegung.

Ich sehe TABRO als einen wahren Segen für mich selbst und für meine Kunden und Kundinnen und ich bin unendlich dankbar für diese Berufung!

Somit wünsche ich dir ein bewegtes, aber entspanntes Leben!

Deine Tanja

2006

Entwicklungsbeginn

von 2007 bis 2012

seit 2012

seit 2018

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